Art Genossen

Großes Schaf 35 x46 cm Öl auf Lwd 2015

Eröffnung: Freitag 7.4.2017, 19.00 Uhr Ausstellungsdauer 8.4.bis 11.6.2017

Städtische Galerie FÄHRE Altes Kloster Bad Saalgau Hauptstr.102/1 88348 Bad Saalgau

Elliott Erwitt  Pavel Feinstein  Gary Heery Rudi Hurzlmeier  Gerold Jäggle  Hartmut Kiewert  Thomas Nolden  Bruno Pontiroli  Thomas Putze  Hermann Schenkel  Volker Sonntag  William Wegman

Mehr info beim Klick auf das große Schaf  

UAWG

UAWG um Ankauf wird gebeten

MAJOLIKA MANUFAKTUR KARLSRUHE Ahaweg 6-8, 76131 Karlsruhe

Montag Ruhetag, Di. - Fr. 10 - 18 Uhr Sa. - So. 11:30 -17 Uhr

Vernissage 10.02. - 18:00 Uhr Finissage 01.03. -

Finissage Kawasaki Bar

Im Freien

15.2.2017  19.00 Uhr Fliederklinik 70173 Stuttgart Lautenschlägerstr.23

Kawasaki Bar“ heißt eine neue Gruppe von Gemälden mit Schafen, die um einen alten Schuppen herum entstanden ist. Um einen Schuppen herum, der in den letzten Jahrzehnten unterschiedlichste Funktionen ausgeübt hat: Zunächst als Lagerschuppen einer kleinen Glaserei – aus dieser Zeit stammt das ovale Kirchenfenster zur Weide an der Ammer hin –, dann okkupiert von den Jugendlichen des Dorfs und zur „Kawasaki Bar“ umgestaltet, schließlich mit der Auflösung der Clique zur Scheune bzw. zum Schafstall mit Theke und Kirchen- fenster mutiert.

In diesem gewachsenen Ambiente aus jugendlicher Gegenidentifikation und unterschiedlichen Nutzungsformaten steht nun die Staffelei des Malers Thomas Nolden, über die Theke hinweg porträtiert er die mittlerweile uralten Schafe, auf stark farbig vorbereiteten Gründen – und schaut aus dem Kirchenfenster hinaus in das liebliche Ammertal.

Er malt – nach der Auflösung jugendlicher Mythen oder Visionen, die im Alltäglichen aufgegangen sind – zwischen den Geräuschen des Kauens, dem Malmen der zahnlosen Kiefer, das Heute: die Schafe. Thomas Nolden malt die Blicke der Tiere, die Farbe der Wolle, die Atmosphäre, er malt den Duft des Strohs und des Heus mit in seine Ölgemälde hinein.

Warum Schafe? Weitgehend unbeachtet in der Kunstgeschichte und in der modernen Malerei ignoriert, schenkt ihm das Schaf einen Freiraum für Land- schaftsmalerei und figurative Überlegung. Das Schaf taucht auf als Protagonist und zieht uns in seinen Bann, gleichzeitig transportiert es eine reife Palette, führt den Betrachter in einen glücklichen Farbraum.

 

Vorbereitung der Ausstellung Nachtbilder

Artikel von Manfred Hantke Schwäbisches Tagblatt am 7.2.2017